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08.03.2016, PP München


Pressebericht vom 08.03.2016

Aus dem Inhalt:

437. Streit mit anschließender Fahrerflucht - Altperlach

438. Falscher Wasserwerker - Neuperlach

439. Brand eines Kellerabteils in einem Mehrfamilienhaus – Am Hart

440. Verdacht der Brandstiftung an einem Pkw - Laim

441. Pkw-Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit gemessen - Moosach





437. Streit mit anschließender Fahrerflucht - Altperlach
Am Montag, 07.03.2016, gegen 19.40 Uhr, parkte ein Unbekannter seinen weißen VW in der Ottobrunner Straße verbotswidrig auf einem Rad- und Gehweg.

Durch das geparkte Fahrzeug konnte ein 66-jähriger Rentner aus dem südlichen Münchner Landkreis mit seinem Fahrrad nicht ungehindert an dem geparkten Pkw vorbeifahren. Beim Vorbeifahren klopfte der Radfahrer mit der flachen Hand auf die Motorhaube des VWs und setzte daraufhin seine Fahrt fort. Dies verärgerte den Fahrzeugführer des geparkten Fahrzeugs dermaßen, dass er dem Fahrradfahrer hinterher fuhr, um ihn zur Rede zu stellen.

Die Verfolgung ging über die Unterhachinger Straße und die Specklstraße zur Scherbaumstraße. Nachdem sich der Radfahrer mehreren Anhalteversuchen widersetzte, fuhr der Pkw-Führer nach derzeitigem Ermittlungsstand in der Scherbaumstraße kurz vor den 66-Jährigen von der Fahrbahn auf den Gehweg, um ihm den Weg abzuschneiden. Nach eigenen Angaben konnte der 66-Jährige nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte mit dem Vorderrad gegen den Radkasten des weißen VWs und kam dabei zu Sturz.

Durch den Sturz verletzte sich der 66-Jährige leicht und kam zur Beobachtung in ein Krankenhaus. Das Fahrrad blieb unbeschädigt.

Nach kurzem Wortgefecht setzte der VW-Fahrer seine Fahrt fort, nachdem er das Fahrlicht ausgeschaltet hatte.

Bei dem Fahrzeug handelt es sich möglicherweise um einen weißen VW Touran.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.


438. Falscher Wasserwerker - Neuperlach
Am Montag, 07.03.2016, gegen 09.15 Uhr, klingelte ein Unbekannter an der Wohnungstür einer 81-jährigen Rentnerin aus München. Der unbekannte Mann gab an, dass er den Wasserzähler prüfen müsse.

Im Anschluss daran ging er mit der 81-Jährigen gemeinsam in das Badezimmer. Als sich die Rentnerin zusammen mit dem Unbekannten im Bad befand, zog der vermeintliche Wasserwerker von innen die Badezimmertür zu, nahm den Duschkopf und drehte das Wasser auf. Als die Rentnerin die Badezimmertür einen Spalt breit öffnete, konnte sie feststellen, dass sich eine zweite Person in der Wohnung befand. Als der Täter im Badezimmer dies bemerkte, schlug er die Tür zu und hielt die Münchnerin an beiden Oberarmen fest.

Die 81-Jährige konnte sich nach einigen Sekunden losreißen und das Badezimmer verlassen. Die beiden Täter konnten währenddessen aus der Wohnung entkommen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde nichts entwendet.

Täterbeschreibung:
Männlich, ca. 50 Jahre alt, ca. 165 cm groß, dickliche Figur, dunkle Haare, schwarze uniformartige Bekleidung mit unbekannter Aufschrift.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum am Karl-Marx-Ring Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Trickdiebstahl stehen könnten?
Wem sind im angegebenen Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge am Karl-Marx-Ring oder in deren näheren Umgebung aufgefallen?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


439. Brand eines Kellerabteils in einem Mehrfamilienhaus – Am Hart
Durch einen Hausbewohner wurde am Montag, 07.03.2016, kurz vor 18.00 Uhr, ein Brand in einem Kellerabteil eines Wohnblocks in der Krumenauerstraße entdeckt.

Das Kellerabteil brannte teilweise aus, der restliche Keller und das Treppenhaus wurden durch Ruß und Rauch beschädigt. Eine größere Ausbreitung des Feuers wurde unter anderem dadurch verhindert, dass ein Abwasserrohr platzte und ein Teil der Flammen dadurch gelöscht wurde.

Personen wurden nicht verletzt. Der Schaden wird auf rund 50.000 Euro geschätzt.

Nachdem die verständigte Feuerwehr die Löscharbeiten beendet hatte, übernahm das Fachkommissariats 13 (Brandermittlungen) vor Ort die Sachbearbeitung. Nach bisherigen Erkenntnissen wird davon ausgegangen, dass das verschlossene Abteil von außen vorsätzlich angezündet wurde.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


440. Verdacht der Brandstiftung an einem Pkw - Laim
Am Montag, 07.03.2016, bemerkte ein Passant gegen 22.40 Uhr, einen brennenden Pkw. Das Fahrzeug, ein Opel Vivaro, war in der Inderstorferstraße / Ecke Fürstenrieder Straße am Fahrbahnrand geparkt. Der Passant rief die Feuerwehr.

Beim Eintreffen der eingesetzten Polizeibeamten stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand. Es wurde von der Feuerwehr gelöscht. Das von einem Mitarbeiter einer Sofortreinigungsfirma genutzte Fahrzeug wurde von diesem gegen 17.00 Uhr abgestellt. Ein vor dem brennenden Opel geparkter Ford Fiesta wurde durch die Hitzeentwicklung im Heckbereich ebenfalls beschädigt. Der Schaden an beiden Fahrzeugen wird auf rund 25.000 Euro geschätzt.

Polizeibeamte des Kommissariats 13 (Brandermittlungen) rückten zum Brandort aus.
Nach ersten Erkenntnissen kann eine vorsätzliche Inbrandsetzung des Fahrzeugs nicht ausgeschlossen werden.

Zeugenaufruf:
Wer hat am Montag, 07.03.2016, in der Zeit zwischen 22.30 Uhr und 22.45 Uhr, im Bereich der Einmündung der Inderstorferstraße in die Fürstenrieder Straße Beobachtungen gemacht, welche mit dem Brand des Opel Vivaro in Verbindung stehen könnten.
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


441. Pkw-Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit gemessen - Moosach
Am Montag, 07.03.2016, führten Polizeibeamte der Polizeiinspektion 44 (Moosach) Geschwindigkeitskontrollen in ihrem Zuständigkeitsbereich durch.

Einen „fragwürdigen Tageshöchstwert“ erzielte um 16.23 Uhr ein 31-jähriger in München lebender Italiener. Er befuhr den Wintrichring mit seinem getunten Fiat 500 und wurde dabei mit einer Geschwindigkeit von 129 km/h gemessen. Die an der dortigen Stelle zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 60 km/h.

Den 31-Jährigen erwarten wegen der Geschwindigkeits-überschreitung innerhalb geschlossener Ortschaften ein Bußgeld in Höhe von mindestens 480 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister sowie ein dreimonatiges Fahrverbot.

Bei der Gesamtaktion wurden an diesem Tag insgesamt 19 Geschwindigkeitsüberschreitungen von den eingesetzten Polizeibeamten beanstandet.

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