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26.02.2016, PP München


Pressebericht vom 26.02.2016

Inhalt:

364. 10. Rauschgifttoter

365. Festnahme eines Einbrechers – Ludwigsvorstadt

366. Einbruch in einen Baucontainer – Schwabing-West

367. Nicht angezeigte Versammlung mit angeketteten Teilnehmern – Isarvorstadt

368. Betriebsunfall; ein Handwerker wird schwer verletzt – Solln

369. Frau randaliert und verletzt Polizeibeamte – Neuhausen




364. 10. Rauschgifttoter
Am Dienstag, 23.02.2016, besuchte eine Bekannte einen 34-jährigen Münchner in seiner Wohnung. Dort fand sie ihn leblos in einem Zimmer auf. Der sofort verständigte Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Kriminalpolizeiliche Ermittlungen erbrachten keine Hinweise auf eine mögliche Fremdeinwirkung. Ein bei der Obduktion durchgeführter Drogenschnelltest reagierte positiv auf mehrere Betäubungsmittelsubstanzen.

Der 34-Jährige ist somit der 10. Rauschgifttote im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München im Jahr 2016.

Vergleichszeitraum:
2014: 4 Rauschgifttote
2015: 11 Rauschgifttote


365. Festnahme eines Einbrechers – Ludwigsvorstadt
Am Dienstag, 23.02.2016, um 22.30 Uhr, bemerkte ein Zeuge, dass sich zwei Personen unberechtigt in einem Lagerraum in der Pettenkoferstraße aufhielten. Er schloss die Tür des Lagerraums ab und verständigte sofort die Polizei.

Beamte der Polizeiinspektion 14 (Westend) nahmen daraufhin die beiden Personen (ein 39-Jähriger aus Dachau und ein 31-jähriger Pole ohne Wohnsitz in Deutschland) fest.

Bei einer Durchsuchung wurde bei dem Polen Einbruchswerkzeug aufgefunden, an dem sich frische Farbanhaftungen befanden. Bei weiteren Ermittlungen in Tatortnähe wurden an einer Haustür an einem benachbarten Geschäftsgebäude frische Hebelspuren entdeckt, die dem Einbruchswerkzeug zuzuordnen waren.

Die beiden Täter wurden wegen eines versuchten Einbruchs angezeigt und der Dachauer nach der Anzeigenbearbeitung wieder entlassen.

Der beschuldigte Pole gab an, einen Wohnsitz bei seiner Freundin in München zu haben. Nach dem dieser Wohnsitz bestätigt werden konnte, wurde er vom Staatsanwalt ebenfalls entlassen.

Die Münchner Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, ob die Täter auch für weitere Einbrüche in Frage kommen.



366. Einbruch in einen Baucontainer – Schwabing-West
Zwischen Mittwoch, 24.02.2016, 19.00 Uhr, und Donnerstag, 25.02.2016, 06.20 Uhr, konnten bislang unbekannte Täter in einen Container auf einem Baustellengelände in der Lissi-Kaeser-Straße in Schwabing-West einbrechen.

Die Einbrecher hebelten mehrere Türen gewaltsam auf und entwendeten aus den Containern Werkzeuge und Geräte im Wert von mehreren Zehntausend Euro.

Nach der Tat entfernten sie sich unerkannt vom Tatort.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 52, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.



367. Nicht angezeigte Versammlung mit angeketteten Teilnehmern – Isarvorstadt
Am Donnerstag, 25.02.2016, gegen 14.15 Uhr, verständigte der Sicherheitsdienst des Kreisverwaltungsreferats die Einsatzzentrale der Münchner Polizei, da sich drei Personen mit Fahrradschlössern an eine Eingangstür des Kreisverwaltungsreferats in der Ruppertstraße angekettet hatten.

Die drei Personen (eine 27-jährige Münchnerin, eine 29-Jährige aus dem Landkreis Erding und ein 34-jähriger Münchner) wurden mehrfach aufgefordert, die verwendeten Fahrradschlösser wieder aufzusperren. Da sie diesen Aufforderungen nicht nachkamen, wurde gegen 19.30 Uhr mit Hilfe der Berufsfeuerwehr München der Türgriff, an den sie angekettet waren, entfernt und danach die Schlösser mit einem Trennschleifer aufgetrennt.

Die drei Personen wurden wegen eines Hausfriedensbruchs und (aufgrund des Tragens von Gesichtsmasken) wegen eines Verstoßes gegen das Vermummungsgebot bei Versammlungen angezeigt.



368. Betriebsunfall; ein Handwerker wird schwer verletzt – Solln
Am Donnerstag, 25.02.2016, um 08.15 Uhr, führte ein Handwerker in der Schinnererstraße in Solln Spachtelarbeiten durch. Er befand sich auf einer Leiter neben einem Rolltor. Mehrere Zeugen stellten kurz danach fest, dass der Handwerker mit dem Kopf in das Rolltor gezogen wurde und so ca. zwei Meter über dem Boden hing.

Sie befreiten den Handwerker und alarmierten die Polizei und den Rettungsdienst. Der Handwerker wurde mit schweren Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Münchner Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.



369. Frau randaliert und verletzt Polizeibeamte – Neuhausen
Am Donnerstag, 25.02.2016, alarmierte ein 46-jähriger Münchner die Polizei, da eine 25-jährige Münchnerin bei ihm in der Wohnung randalierte und er sie nicht mehr beruhigen konnte.

Seine 25-jährige Bekannte schmiss verschiedene Küchengeräte auf den Boden und warf Küchenmöbel gegen die Wände. Dabei entstand ein Sachschaden von ca. 5.000 Euro.

Zwei Streifenbesatzungen versuchten daraufhin die 25-Jährige zu beruhigen. Dies gelang ihnen nicht und die Frau wollte durch ein Fenster der Hochparterre-Wohnung flüchten. Sie wurde vom Fenster zurückgezogen. Dabei wehrte sie sich erheblich und trat einem Polizeibeamten in den Unterleib. Einem anderen Beamten überstreckte sie einen Finger seiner Hand und beleidigte und bespuckte andauernd alle anwesenden Polizisten.

Sie wurde überwältigt, gefesselt und wegen einer akuten Fremdgefährdung zur psychiatrischen Behandlung in ein Krankenhaus eingewiesen.

Auf der Fahrt ins Krankenhaus beleidigte sie einen Rettungssanitäter und sie trat gegen einen Handtuchspender im Krankenwagen, wodurch dieser beschädigt wurde.

Die beiden verletzten Polizisten mussten in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Der Beamte, der an der Hand verletzt wurde, war danach nicht mehr dienstfähig.

Die 25-Jährige wurde wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Sachbeschädigung und Beleidigung angezeigt.




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