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11.02.2016, PP München


Pressebericht vom 11.02.2016

267. Pressekonferenz
38-jährige Münchnerin tot in ihrer Wohnung aufgefunden; Tatverdächtiger in Ungarn festgenommen - Isarvorstadt
-siehe Pressebericht vom 05.02.2016, Ziff. 230

268. Pressekonferenz
Hinweise auf mögliches länger zurückliegendes Tötungsdelikt in Haar; Festnahme einer weiteren Person
-siehe Pressebericht vom 20.01.2016, Ziff. 112
-siehe 1. Nachtrag vom 20.01.2016, Ziff. 119
-siehe Pressebericht vom 21.01.2016, Ziff. 131
-siehe 1. Nachtrag vom 21.01.2016, Ziff. 132

269. Audi-Fahrerin fährt einem Polizeibeamten über den Fuß - Maxvorstadt

270. 6. und 7. Rauschgifttoter

271. Wohnungseinbruch in Schwabing

272. Baumärkte werden wiederholt das Ziel von Ladendieben - Forstenried

273. Sexuell missbrauchte Frau entfernt sich vom Tatort ohne Angaben ihrer Personalien - Unterschleißheim




267. Pressekonferenz 38-jährige Münchnerin tot in ihrer Wohnung aufgefunden; Tatverdächtiger in Ungarn festgenommen - Isarvorstadt
(siehe Pressebericht vom 05.02.2016, Ziff. 230)

Wie bereits berichtet, wurde am Mittwoch, 03.02.2016, gegen 10.30 Uhr eine in München lebende 38-jährige Staatsbürgerin tot in ihrer Wohnung in einem Anwesen in der Isarvorstadt aufgefunden. Aufgrund der Feststellungen am Tatort, sowie den Ergebnissen der rechtsmedizinischen Befunde, kam die Geschädigte gewaltsam zu Tode.

Die Ermittlungen der Mordkommission München erhärteten den Verdacht gegen den Bruder des Opfers, einen 36-jährigen Ungarn, der sich aufgrund des geplanten Umzugs seiner Schwester in München aufgehalten hatte.

Der Verdächtige konnte in Ungarn lokalisiert und aufgrund der Zusammenarbeit mit den ungarischen Behörden dort festgenommen werden. Er wird heute nach München überstellt und dem Haftrichter vorgeführt.

Angehörige der Mordkommission München begaben sich im Beisein der zuständigen Münchner Staatsanwältin im Rahmen eines Rechtshilfeersuchens vom 09. bis 11.02.2016 nach Ungarn und übernahmen dort den Tatverdächtigen, der dem vereinfachten Auslieferungsverfahren zugestimmt hatte.

Zur Sache macht der Tatverdächtige keinerlei Angaben. Hintergrund der Tat dürften möglicherweise finanzielle Motive sein.

Aufgrund noch ausstehender Ermittlungsmaßnahmen war eine frühere Presseberichterstattung aus ermittlungstaktischen Gründen nicht möglich.

Die Ermittlungen dauern an.


268. Pressekonferenz Hinweise auf mögliches länger zurückliegendes Tötungsdelikt in Haar; Festnahme einer weiteren Person
-siehe Pressebericht vom 20.01.2016, Ziff. 112
-siehe 1. Nachtrag vom 20.01.2016, Ziff. 119
-siehe Pressebericht vom 21.01.2016, Ziff. 131
-siehe 1. Nachtrag vom 21.01.2016, Ziff. 132

Wie bereits berichtet ermittelt die Mordkommission München seit Beginn 2016 aufgrund eines Hinweises wegen eines länger zurückliegenden Tötungsdeliktes in Haar bei München.

Im Zuge der Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht, dass eine weitere männliche Person bei der Beseitigung des Leichnams geholfen hatte. Diese Person, ein 34-jähriger Münchner, konnte durch Kräfte der Polizeiinspektion 29 an seinem Wohnsitz am 02.02.2016 vorläufig festgenommen werden.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I erließ der zuständige Ermittlungsrichter Haftbefehl wegen Strafvereitelung.
Der Festgenommene machte auf Anraten seiner Rechtsanwältin keine Angaben zum Tatvorwurf.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand wird davon ausgegangen, dass der Mord bereits im Dezember 2008 erfolgte. Der Leichnam wurde zunächst im Tatanwesen aufbewahrt und erst im Sommer 2009 im Garten des Anwesens vergraben.

Nach bisherigem Ermittlungsstand und der Ergebnisse der Untersuchungen des Instituts für Rechtsmedizin, verstarb das Opfer infolge von scharfer Gewaltanwendung.

Die Ermittlungen dauern an.


269. Audi-Fahrerin fährt einem Polizeibeamten über den Fuß - Maxvorstadt
Am Mittwoch, 10.02.2016, gegen 12.00 Uhr, befanden sich zwei Polizeibeamte wegen eines Wasserrohrbruches in einem Gebäude an der Tengstraße.

Als von der Straße lautes und andauerndes Hupen zu vernehmen war, gingen die Polizeibeamten auf die Straße, um nach der Ursache des Hupens zu schauen.

Dort konnten die Polizisten beobachten, wie hinter einem Einsatzfahrzeug der Feuerwehr eine 46-jährige Audi-Fahrerin stand und fortlaufend ihre Autohupe betätigte. Aufgrund des Gegenverkehrs konnte die Audi-Fahrerin zunächst am stehenden Feuerwehrfahrzeug nicht links vorbeifahren und musste deshalb verkehrsbedingt warten, was sie offensichtlich sehr verärgerte.

Einer der beiden eingesetzten Polizeibeamten ging zum Fahrzeug der 46-jährigen, um sie nach dem Grund für das Hupen zu fragen. Nachdem sie daraufhin nicht reagierte, wies er sie an nach dem Feuerwehrfahrzeug am Fahrbahnrand zu halten.

Im Anschluss ging der 27-jährige Polizeibeamte zur Fahrertür der Audi-Fahrerin und verlangte ihren Führerschein und den Fahrzeugschein, um die Ordnungswidrigkeit des grundlosen Hupens zu ahnden. Die Herausgabe der Fahrzeugpapiere und des Führerscheins verweigerte die 46-Jährige mehrfach. Des Weiteren äußerte sie, dass sie jetzt keine Zeit für eine Verkehrskontrolle habe und weiterfahren werde. Noch während der Polizeibeamte neben der Fahrertür stand, fuhr die 46-Jährige einfach los und überrollte mit ihrem linken Hinterreifen den linken Fuß des Polizeibeamten.

Nach wenigen Metern bemerkte sie offensichtlich das Überfahren des Fußes, blieb stehen und schimpfte auf den Beamten. Erst nachdem weitere Polizeibeamte am Unfallort eingetroffen sind, konnte die Audi-Fahrerin beruhigt werden.

Der 27-Jährige wurde bei dem Unfall leicht verletzt und begab sich selbstständig zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Die Audi-Fahrerin wurde wegen gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr angezeigt.


270. 6. und 7. Rauschgifttoter
6. Rauschgifttoter:

Am Sonntag, 07.02.2016, wurde ein 31-jähriger Münchner leblos in einem Hotelzimmer in der Münchner Innenstadt aufgefunden. Der sofort alarmierte Noatrzt konnte nur noch den Tod des jungen Mannes feststellen.

Der leichenschauende Arzt bescheinigte eine ungeklärte Todesart. Ein im Rahmen der Obduktion durchgeführter Drogenschnelltest reagierte positiv auf verschiedene Betäubungsmittelsubstanzen.

Die polizeilichen Ermittlungen ergaben keinerlei Hinweise auf eine Fremdeinwirkung.

Bei dem Verstorbenen handelt es sich somit um den 6. Drogentoten im Bereich des Polizeipräsidiums München im Jahr 2016.

Vergleichszahlen:
2015: 10 Personen
2014: 2 Personen


7. Rauschgifttoter:

Ein 51-jähriger Münchner hielt sich seit Sonntag, 07.02.2016 in der Wohnung eines Bekannten auf, um auf dessen Hunde aufzupassen.
Am Montag, 08.02.2016, fand der Bekannte den 51-Jährigen leblos in der Wohnung auf dem Bett vor.

Der verständigte Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.

Bei der polizeilichen Aufnahme wurden diverse Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt. Der Leichenschauarzt bescheinigte deshalb einen nicht natürlichen Tod.

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen ergaben keinen Hinweis für das Vorliegen einer Fremdeinwirkung.

Ein im Rahmen der Obduktion durchgeführter Drogenschnelltest reagierte positiv auf verschiedene Rauschmittelsubstanzen.

Bei dem Verstorbenen handelt es sich um den 7. Rauschgifttoten im Bereich des Polizeipräsidiums München im Jahr 2016.

Vergleichszahlen:
2014: 2 Personen
2015: 10 Personen


271. Wohnungseinbruch in Schwabing
Am Mittwoch, 10.02.2016, in der Zeit zwischen 08.30 Uhr und 18.00 Uhr, ereignete sich in einem Mehrfamilienhaus in der Clemensstraße ein schadensträchtiger Wohnungseinbruch.

Die Einbrecher drangen in eine Wohnung im 3. Stock ein und konnten mit Schmuck, Münzen und einer Uhr im Gesamtwert von mehreren tausend Euro flüchten.

Zeugenaufruf:
Wer hat im angegebenen Zeitraum in der Clemensstraße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Einbruch stehen könnten?
Wem sind im angegebenen Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Clemensstraße oder in deren näheren Umgebung aufgefallen?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


272. Baumärkte werden wiederholt das Ziel von Ladendieben - Forstenried
Bereits am Montag, 30.11.2015, gegen Mittag, beobachtete ein Mitarbeiter eines Baumarktes in der Dygalski-Allee, wie zwei Männer den Hof der Firma verließen. Einer der beiden Männer hatte seinen Mantel in auffälliger Weise am Körper festgehalten.

Die beiden Männer stiegen in einen hellen Pkw mit serbischen Kennzeichen und fuhren in unbekannte Richtung davon. Das Kennzeichen des Fahrzeuges notierte der couragierte Mitarbeiter.

Daraufhin führten Angestellte des Baumarktes eine Bestandskontrolle durch und stellten einen Fehlbestand von 2.618,47 Euro fest. Unter anderem fehlten auch verschiedene Elektrowerkzeuge, wie Stichsägen und Bohrhämmer.

Bereits in der Zeit vom 01.10.2015 bis 12.10.2015 musste der Baumarkt einen massiven Warenfehlbestand im Wert von über 2.900 Euro feststellen. Etwaige Verdächtige konnten jedoch nicht beobachtet werden.

Das ermittelnde Fachkommissariat 61 (Banden- und gewerbsmäßiger Diebstahl) veranlasste über Interpol eine Halterfeststellung des bekannten Kennzeichens in Serbien. Interpol teilte die Personalien des Halters des beigen Kombis mit. Dabei handelt es sich um einen 52-jährigen Serben.

Am Mittwoch, 10.02.2016, gegen Mittag, beobachtete der Ladendetektiv eines Baumarktes in der Meglingerstraße zwei verdächtige Männer. Einer der Beiden nahm eine Badezimmergarnitur im Wert von 229 Euro aus dem Regal und versteckte diese unter seinem Mantel. Der andere Mann deckte ihn dabei ab.

Im Anschluss nahm der Mann eine weitere Badezimmergarnitur im Wert von 239 Euro aus dem Regal und versteckte diese ebenfalls unter seinen langen Mantel.

Sie verließen den Baumarkt, ohne die Garnituren bezahlt zu haben.

Der Detektiv hielt die beiden Männer an und bat sie ins Büro. Im Anschluss verständigte er die zuständige Polizeiinspektion 29 (Forstenried).

Auf dem Parkplatz des Baumarktes konnten die alarmierten Polizeibeamten, das bereits im November aufgefallene beige Fahrzeug, feststellen. Bei der Personalienüberprüfung stellte sich heraus, dass einer der beiden Ladendiebe der Halter des Fahrzeuges ist.

Bei den beiden Ladendieben handelt es sich um einen 52- und 56-jährigen Serben, die in Deutschland keinen festen Wohnsitz haben. Sie werden heute zur Entscheidung der Haftfrage dem Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium München vorgeführt.


273. Sexuell missbrauchte Frau entfernt sich vom Tatort ohne Angaben ihrer Personalien - Unterschleißheim
Am Sonntag, 07.02.2016, gegen 00.00 Uhr, konnte ein 41-jähriger Mann beobachten, wie ein Mann hinter einer Frau auf dem Boden des Rathausplatz in Unterschleißheim saß und dabei eine Hand am Hals der Frau und die andere Hand zwischen ihren Beinen hatte.

Als er sah, dass die Frau weinte und versuchte sich aus dem Griff des Mannes zu befreien, kam er ihr zu Hilfe.

Der 41-Jährige rief daraufhin sofort die Polizei und hielt den Mann bis zum Eintreffen der Beamten fest.

Bei der Festnahme stellte sich heraus, dass es sich um einen 27-jährigen Ungarn mit festem Wohnsitz in Bayern handelt.

Während der Festnahme des Mannes entfernte sich die Geschädigte vom Tatort, ohne ihre Personalien oder ihre Erreichbarkeit zu hinterlassen.

Zeugenaufruf:
Personen, insbesondere die unbekannte Geschädigte, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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