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29.01.2016, PP München


Pressebericht vom 29.01.2016

Aus dem Inhalt:

178. Pkw-Fahrerin übersieht Fußgängerin und verletzt diese schwer – Unterhaching

179. Falsche Kriminalbeamtinnen bestehlen Rentnerin – Obergiesing

180. Erneutes Auftreten eines falschen Wasserwerkers – Ramersdorf

181. Vergewaltigung angezeigt – Harlaching

182. Verdächtiger Gegenstand in Pkw – Untersendling








178. Pkw-Fahrerin übersieht Fußgängerin und verletzt diese schwer – Unterhaching
Eine 74-jährige Pkw-Fahrerin fuhr am Donnerstag, 28.01.2016, gegen 19.30 Uhr, mit ihrem Golf aus der Einfahrt eines Anwesens in der Hauptstraße in Unterhaching. Sie wollte in den fließenden Verkehr einfahren.

Zur gleichen Zeit wollte eine 83-jährige Rentnerin die Hauptstraße überqueren. Die 74-Jährige übersah die Fußgängerin und es kam zum Zusammenstoß.

Durch den Unfall wurde die Seniorin schwer verletzt und kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.


179. Falsche Kriminalbeamtinnen bestehlen Rentnerin – Obergiesing
Eine Seniorin erhielt am Vormittag des 27.01.2016 einen Telefonanruf von einer angeblichen Polizistin. Diese gab an, dass sich die Polizei aufgrund der momentanen Flüchtlingsproblematik um ältere Mitbürger sorgt und sie deshalb gerne zu Hause aufsuchen würde. Die Rentnerin stimmte dem angekündigten Hausbesuch zu.

Gegen 15.00 Uhr klingelte es an der Haustür und zwei Frauen gaben sich als Kriminalbeamtinnen aus. Die angeblichen Polizeibeamtinnen begannen im Wohnzimmer ein Gespräch über die Flüchtlingsproblematik und fragten in dessen Verlauf auch nach, ob sich Schmuck und Bargeld im Haus befinden würden.

Eine der Frauen bat darum die Toilette benutzen zu dürfen, verließ das Wohnzimmer und kam nach einiger Zeit zurück. Anschließend verließen die Frauen die Wohnung und stiegen in einen dunklen Mittelklasse-Pkw mit Münchner Kennzeichen.

Täterbeschreibung:
Täterin 1
Weiblich, ca. 30-35 Jahre alt, ca. 165-170 cm groß, untersetzt/dick, schwarze lange Haare, sprach aktzentfrei Deutsch; bekleidet mit mittelgrauer halblanger Jacke

Täterin 2
Weiblich, ca. 165-170 cm groß, schlank, schwarze Haare, sprach akzentfrei Deutsch; war modisch gekleidet.

Zeugenaufruf:
Wer hat die beiden o.g. Personen in der Eslarner Straße beobachtet?
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Hinweis der Münchner Polizei:
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Polizei keine, wie oben beschriebene, Anrufe bei Privatpersonen macht. Wenn Sie Zweifel haben, rufen Sie vor dem Treffen den Polizeinotruf 110 an und lassen sich dort beraten.


180. Erneutes Auftreten eines falschen Wasserwerkers – Ramersdorf
Am Dienstag, 26.01.2016, kam es gegen 15.00 Uhr, zu einem versuchten Trickdiebstahl durch einen sog. „falschen Wasserwerkers“.

An der Wohnungstür einer Münchner Rentnerin in der Maikammerer Straße klingelte ein ihr unbekannter Mann. Dieser erklärte ihr, dass die Warmwasserzähler ausgetauscht werden und er deshalb bei ihr in der Wohnung das Warmwasser testen und den Wasserdruck messen müsse. Der Mann begab sich mit der Frau zuerst in die Küche und dann ins Badezimmer. Dort forderte er die Frau auf, das Wasser aufzudrehen und den Duschschlauch zu halten. Der Mann schloss die Tür des Badezimmers.

Der Frau war schon zuvor aufgefallen, dass der Unbekannte die Wohnungstür nur angelehnt hatte. Nach kurzer Zeit hörte sie diese ins Schloss fallen. Daraufhin schob sie den angeblichen Wasserwerker aus dem Bad. Dieser öffnete die Wohnungstür, schaute ins Treppenhaus und sagte, „ach, der Kollege ist schon fertig und geht schon runter“. Dann behauptete er, die Frau würde noch 85 Euro zurückbekommen, da die Wasseruhren zu schnell laufen würden. Er fragte sie, ob sie auf einen 500-Euro-Schein herausgeben könnte. Nach dem die Rentnerin dies verneinte, ging der Mann.

Aus der Wohnung wurde jedoch offensichtlich nichts entwendet.

Täterbeschreibung:
Täter 1
Männlich, ca. 30 Jahre alt, ca. 165 cm groß, schwarzes volles Haar und mit einer dunklen Jacke bekleidet

Täter 2
Keine Beschreibung vorhanden.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.




181. Vergewaltigung angezeigt – Harlaching
Eine 31-jährige Münchnerin lernte über das Internet einen 39-jähigen Münchner kennen und es hatten bereits persönliche Treffen stattgefunden. Bei einem weiteren Besuch in der Wohnung der 31-Jährigen forderte der 39-Jährige Münchner die Frau auf mit ihm zu schlafen, was diese jedoch ablehnte.

Trotz des Einwandes der Frau kam es zum Geschlechtsverkehr. Nach dem der Bekannte die Wohnung verlassen hatte, rief die 31-Jährige beim Frauennotruf an, über den die Polizei verständigt wurde.

Der Täter ist ermittelt und muss sich nun einem Verfahren wegen Verdachts der Vergewaltigung stellen.


182. Verdächtiger Gegenstand in Pkw – Untersendling
Am Donnerstag, 28.01.2016, gegen 17.55 Uhr, stellten Polizeibeamte der Polizeiinspektion 15 (Sendling) bei einer Streifenfahrt in der Hansastraße einen Pkw fest, der anstatt eines amtlich zugelassenen, das Kennzeichen MEN-SCH angebracht hatte.
Bei der Kontrolle des mit zwei Personen besetzten Fahrzeuges wurde festgestellt, dass für das Auto keine Zulassung bestand. Zudem machte der 56-jährige Fahrer falsche Angaben zu seiner Person. Als Ausweisdokument zeigte er ein sog. „Fantasiedokument“ des „Amt Deutscher Heimatbund“ vor.

Im Fahrzeug stellten die Beamten mehrere verdächtige Gegenstände, u.a. eine Tasche aus denen Drähte herausragten, auf dem Rücksitz fest. Daraufhin wurde der Bereich um das Fahrzeug weiträumig abgesperrt und Fachkräfte zur Untersuchung angefordert. Zur Untersuchung des Fahrzeuges wurde die Hansastraße kurzzeitig komplett gesperrt.

Nachdem sich die Gegenstände als harmlos herausgestellt hatten, wurde das Fahrzeug abgeschleppt. Gegen den Fahrer wurden Ermittlungen wegen Kennzeichenmissbrauch, Urkundenfälschung, Verstoß gegen die Abgabeordnung gemäß Kraftfahrzeugsteuergesetz sowie Verstoß gegen die Fahrzeugzulassungsverordnung und dem Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.


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