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28.01.2016, PP München


Pressebericht vom 28.01.2016

Inhalt:

173. Entkalkung einer Warmwasseranlage in einer Tiefgarage führt zu Großeinsatz für Polizei und Feuerwehr – Haidhausen

174. Brand eines als Verkaufsbüro genutzten Wohnwagens auf einem Autoverkaufsplatz – Neuaubing

175. Schadensträchtiger Brand auf der Baustelle eines Wohnhauses – Untermenzing

176. Schadensträchtiger Brand mit einer verletzten Person in einer Unterkunft für Asylbewerber – Freimann

177. Körperliche Auseinandersetzung im Alten Botanischen Garten; mehrere Personen verletzt




173. Entkalkung einer Warmwasseranlage in einer Tiefgarage führt zu Großeinsatz für Polizei und Feuerwehr – Haidhausen
Am Mittwoch, 27.01.2016, bemerkte ein Hausmeister einer größeren Wohnanlage gegen 11.00 Uhr einen beißenden Geruch in der Sammeltiefgarage. Vorsorglich verständigte er die Feuerwehr.

Diese stellte in der zweigeschossigen Tiefgarage eine größere Ansammlung eines Wasser-Säure-Gemisches fest. Zunächst konnte nicht geklärt werden, woher das Ganze kam und welche Gefährdung von dem Gemisch ausginge.

Deshalb wurde die Tiefgarage gesperrt. Polizei und Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an. Durch die Polizei wurden 17 Zugänge zur Tiefgarage gesperrt. Die Feuerwehr suchte nach der Quelle der Verunreinigung.

Wie sich letztlich herausstellte, waren Wartungsarbeiten einer Heizungsbaufirma im Auftrag der Hausverwaltung die Ursache. Die Wartungsarbeiten wurden am Warmwasserspeicher durchgeführt. Dort wurden durch zwei Monteure die Speicher mit einem Wasser-Säure-Gemisch entkalkt. Hierfür wurde das Gemisch durch das Warmwassersystem gepumpt und anschließend in den Behälter einer Hebeanlage im zweiten Untergeschoss geleitet. Diese ist an das Kanalnetz angeschlossen. Die Hebeanlage funktionierte jedoch nicht. Das Gemisch lief nach dem Überlaufen des Sammelbehälters in die Garage.

Nach Rücksprache zwischen Feuerwehr und Stadtentwässerung München konnten mehrere Tausend Liter des ungefährlichen Gemisches (pH-Wert neutral) über die Kanalisation entsorgt werden.

Ein Sachschaden ist nicht entstanden.

Personen wurden nicht verletzt.


174. Brand eines als Verkaufsbüro genutzten Wohnwagens auf einem Autoverkaufsplatz – Neuaubing
Am Dienstagabend, 26.01.2016, gegen 21.00 Uhr, stellte ein Fußgänger einen brennenden Wohnwagen auf dem Parkplatz eines Autohändlers an der Bodenseestraße in Neuaubing fest.

Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand löschen.

Der Wohnwagen hat nur noch Schrottwert. Der entstandene Schaden wird auf ca. 7.000 Euro geschätzt. Der etwa acht Meter lange Wohnwagen brannte auf der linken Seite etwa zur Hälfte ab.

Personen wurden durch das Feuer nicht verletzt.

Die Ermittlungen des zuständigen Kommissariats zur Brandursache haben ergeben, dass eine vorsätzliche Inbrandsetzung des Wohnwagens im Bereich der linken Doppelbereifung nicht ausgeschlossen werden kann. Hierzu bedarf es weiterer Ermittlungen. Ferner bittet die Kriminalpolizei um Hinweise aus der Bevölkerung.

Zeugenaufruf:
Wer hat zur o.g. Zeit im Bereich des Verkaufsplatzes Bodenseestraße/Mainaustraße verdächtige Wahrnehmungen gemacht, welche mit dem Brand in Verbindung stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 13, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.


175. Schadensträchtiger Brand auf der Baustelle eines Wohnhauses – Untermenzing
Am heutigen Donnerstag, 28.01.2016, in den frühen Morgenstunden, gegen 04.00 Uhr, meldeten Nachbarn einen Brand in der Von-Kahr-Straße in Untermenzing. Auf einem Grundstück wird ein Wohnhaus in Holzbauweise errichtet.

Die Nachbarn wurden durch explosionsartige Geräusche wach und sahen den Rohbau lichterloh in Flammen stehen. Die Flammen waren ca. 15 Meter hoch und es rauchte sehr stark.

Die Feuerwehr war mehrere Stunden mit der Brandbekämpfung beschäftigt. Immer wieder flackerten Glutnester auf.

Der Rohbau wurde durch das Feuer massiv beschädigt. Das Gebäude ist einsturzgefährdet. Der entstandene Schaden wird derzeit auf rund 250.000 Euro geschätzt.

Personen wurden durch das Feuer nicht verletzt.

Die Brandfahnder der Münchner Kriminalpolizei haben die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Nach ersten Aussagen der Bauherren wurden gestern Bitumenarbeiten durchgeführt. Die dazu verwendeten Gasflaschen befanden sich im Gebäude.

Ob der Brand durch die Arbeiten verursacht wurde, bedarf weiterer Ermittlungen.

Durch die eingesetzten Kräfte wurden die beiden unmittelbaren Nachbaranwesen geräumt. Die Bewohner wurden von der Feuerwehr betreut.

Während des Einsatzes kam es zu Verkehrsbehinderungen auf der Von-Kahr-Straße. Zeitweilig musste sie sogar gesperrt werden.


176. Schadensträchtiger Brand mit einer verletzten Person in einer Unterkunft für Asylbewerber – Freimann
Gestern Abend Mittwoch, 27.01.2016, kam es kurz vor 17.00 Uhr zu einem Brand in einer Unterkunft/Ankunftszentrum für Asylbewerber in der Lotte-Branz-Straße in München-Freimann.

In Brand geraten war ein Komplex aus 2 x 16 Wohn- und Bürocontainern, welche über einen Mittelgang miteinander verbunden sind.

Der Brand wurde durch die Feuerwehr gelöscht. Der Schaden wird auf rund 300.000 Euro geschätzt.

Von den 61 untergebrachten Personen wurde niemand verletzt. Sie waren noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte vom Sicherheitsdienst evakuiert worden.

Bei Löschversuchen zog sich ein Sicherheitsdienstmitarbeiter eine leichte Rauchgasvergiftung zu. Er kam vorsorglich zur Beobachtung in ein Krankenhaus.

Nach ersten Feststellungen der eingesetzten Kräfte war das Feuer in einem mit drei Flüchtlingen belegten Zimmer ausgebrochen. Innerhalb kurzer Zeit war die Matratze eines Bettes in Brand geraten. Ob dies durch eine fahrlässige Handlung der Bewohner (z.B. durch eine Zigarette) oder durch eine technische Ursache im Bereich der Raumheizung (angeblich sprühte diese Funken) hervorgerufen wurde, konnte gestern Abend noch nicht endgültig geklärt werden. Die Ermittlungen werden heute im Laufe des Vormittags fortgeführt.


177. Körperliche Auseinandersetzung im Alten Botanischen Garten; mehrere Personen verletzt
Aus bislang noch nicht näher bekannten Gründen kam es am Mittwoch, 27.01.2016, gegen 22.30 Uhr, in einer Gruppe afghanischer Flüchtlinge zu einem Streit mit Tätlichkeiten. Die Sache eskalierte und verlagerte sich in Richtung einer iranischen Personengruppe, die sich unweit des ursprünglichen Tatortes befand.

Im weiteren Verlauf schlugen mehrere Personen aus der Gruppe der Afghanen die Hälse von Bierflaschen ab und traktierten damit die Iraner. Hierbei erlitten drei Personen Stich- und Schnittverletzungen u.a. in Brust- und Kopfbereich sowie an Armen und Rücken. Die Verletzten kamen in verschiedene Kliniken. Nach ambulanter Behandlung konnten sie diese jedoch wieder verlassen.

Die Angreifer wurden im Rahmen der Sofortfahndung am Hauptbahnhof angetroffen und vorläufig festgenommen. Sie müssen sich nun vor dem Ermittlungsrichter verantworten.
Alle Beteiligten sind im Alter von 16 bis 31 Jahren.

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