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05.01.2016, PP München


Pressebericht vom 05.01.2016

Inhalt:

30. Ladendieb greift Kaufhausdetektiv an und wird festgenommen - Ludwigsvorstadt

31. Raub am Hauptbahnhof; drei Täter festgenommen

32. Täter einer gefährlichen Körperverletzung nach Öffentlichkeitsfahndung festgenommen – Freimann
- siehe Pressebericht vom 10.12.2015, Ziff. 2152

33. Schadensträchtiger Brand an einem Schulhausneubau in Unterschleißheim

34. 1. Drogentoter in München

35. Pkw kommt aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern; zwei Personen leicht verletzt – Pasing

36. Ohne Führerschein - Pkw-Fahrer missachtet Rotlicht, eine Person leicht verletzt – Fürstenried

37. 32-jährige Münchnerin läuft betrunken gegen einfahrende U-Bahn - Obersendling




30. Ladendieb greift Kaufhausdetektiv an und wird festgenommen - Ludwigsvorstadt
Der Ladendetektiv eines Bekleidungsgeschäfts in der Bayerstraße beobachtete am Montag, 04.01.2016, gegen 12.15 Uhr, wie ein Kunde zwei Pullover aus der Auslage nahm und mit der Ware hinter ein Regal ging. Der Kunde hatte eine Plastiktüte bei sich. Als er kurz danach wieder hinter dem Regal hervortrat, hatte er die Pullover nicht mehr in der Hand, die mitgeführte Plastiktüte wirkte jedoch deutlich voller.

Anschließend verließ der Mann das Geschäft, ohne die Pullover bezahlt zu haben. Der Ladendetektiv folgte dem mutmaßlichen Dieb und sprach ihn in der Schillerstraße an. Der Mann tat zunächst geschockt und bot dem Angestellten 10 Euro an, um die Ware zu bezahlen. Das lehnte der Detektiv jedoch ab und forderte den Dieb unmissverständlich auf, ins Büro mitzukommen. Der Täter riss sich aus dem Griff des Detektivs los, stieß ihn gegen die rechte Schulter und versuchte ihm einen Stoß ins Gesicht zu verpassen. Der Angestellte des Kaufhauses konnte jedoch ausweichen.

Zwei Verkäufer des Bekleidungsgeschäfts wurden auf den Vorfall aufmerksam und kamen dem Kollegen zu Hilfe. So konnten sie den Dieb schließlich ins Büro des Kaufhauses bringen, wo er von alarmierten Polizeibeamten der Polizeiinspektion 14 festgenommen werden konnte.

Bei dem 23-jährigen Tunesier wurde noch ein weiterer Pullover im Wert von ca. 90 Euro vorgefunden, den er in einem anderen Geschäft entwenden haben dürfte. Einen Beleg für den Pullover konnte er nicht vorweisen.

Der Täter wurde in die Haftanstalt gebracht, wo er am heutigen Tage dem Ermittlungsrichter vorgeführt wird.


31. Raub am Hauptbahnhof; drei Täter festgenommen
In den frühen Morgenstunden des heutigen Dienstag, 05.01.2016, gegen 00.40 Uhr, lief ein 17-jähriger Afghane von der Schalterhalle des Hauptbahnhofs in Richtung Sperrengeschoss. Er benutzte die dortige Rolltreppe.

Wie auf der Videoüberwachung des Hauptbahnhofs zu sehen ist, wurde der 17-Jährige auf der Rolltreppe von insgesamt vier Männern eingeholt. Zwei der Männer hielten den 17-Jährigen fest und gemeinschaftlich schlugen sie auf den jungen Mann ein.

Einer der Täter durchsuchte den Afghanen und übergab ein aufgefundenes Mobiltelefon sowie eine geringe Menge Bargeld an einen Mittäter, welcher anschließend in unbekannte Richtung flüchtete.

Die drei weiteren Beschuldigten, ein 21- und ein 34-jähriger Senegalese und ein 27-jähriger Kongolese wurden durch Kräfte der Bundespolizei festgenommen und an Beamte der Polizeiinspektion 16 übergeben. Sie wurden in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht, wo über den Antrag auf Haftbefehl entschieden wird.

Der 17-jährige Afghane blieb bei dem Vorfall unverletzt.


32. Täter einer gefährlichen Körperverletzung nach Öffentlichkeitsfahndung festgenommen – Freimann
Wie bereits berichtet, pöbelte ein zunächst unbekannter Mann am 23.09.2015, kurz vor Mitternacht, einen 25-jährigen Studenten in einer Straßenbahn der Linie 23 an.

Als man die Trambahn gemeinsam an der Haltestelle Anni-Albers-Straße verließ, schlug der Unbekannte dem Studenten grundlos mit der Faust ins Gesicht, sodass dieser mit dem Hinterkopf auf dem Asphalt stürzte und dort benommen liegen blieb. Als er versuchte wieder aufzustehen, beugte sich der damals unbekannte Mann zu seinem Opfer hinunter und schlug ihm mehrmals mit der Faust ins Gesicht. Im Anschluss verließ er mit seiner Begleiterin den Tatort.

Der Student wurde mit dem Rettungswagen auf die Intensivstation eines Krankenhauses eingeliefert, wo er wegen der erlittenen Verletzungen behandelt werden musste.

Am 10.12.2015 wurde ein Lichtbild des mutmaßlichen Täters veröffentlicht.
Aufgrund dieser Öffentlichkeitsfahndung konnte nach Hinweisen aus der Bevölkerung nun ein Tatverdächtiger ermittelt werden.

Bei diesem handelt es sich um einen 40-jährigen Deutschen aus dem Landkreis Bad Tölz. Es wurde ein Beschluss zur Durchsuchung der Wohnung des Tatverdächtigen erwirkt, wobei die zur Tatzeit getragene und auf der Überwachungskamera zu erkennende Bekleidung aufgefunden werden konnte. Mit den Tatvorwürfen konfrontiert, räumte der 40-Jährige seine Tatbeteiligung ein und machte umfangreiche Angaben zur Sache.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.


33. Schadensträchtiger Brand an einem Schulhausneubau in Unterschleißheim
Durch einen Passanten wurde am Neujahrstag, 01.01.2016, gegen 04.30 Uhr, ein Brand an der mit Styropor verkleideten Außenfassade eines 3-stöckigen Neubaus der Therese-Giehse-Realschule am Münchner Ring in Unterschleißheim-Lohhof festgestellt und gemeldet.

Das Feuer wurde durch die Freiwillige Feuerwehr Unterschleißheim gelöscht. Es entstand jedoch ein Schaden in Höhe von ca. 100.000 Euro.

Die Ermittlungen des Fachkommissariats 13 ergaben nun, dass der Brand mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht durch eine Silvesterrakete oder einen anderen pyrotechnischen Gegenstand entstanden sein dürfte. Es besteht derzeit der dringende Verdacht, dass das Feuer vorsätzlich gelegt wurde.

Das zuständige Kommissariat 13 der Münchner Kriminalpolizei bittet deshalb um folgenden Zeugenaufruf:
Wer hat in der Nacht vom 31.12.2015 auf 01.01.2016 im Bereich des Schulhausneubaus am Münchner Ring in Unterschleißheim-Lohhof Beobachtungen gemacht, welche mit dem Brand in Verbindung stehen könnten?
Hinweise bitte an das Kommissariat 13 des Polizeipräsidiums München unter der Rufnummer 089/2910-0.


34. 1. Drogentoter in München
Am Sonntag, 03.01.2016, wurde ein 41-jähriger Münchner gegen 21.30 Uhr tot in seiner Wohnung in München-Obergiesing aufgefunden. Zuvor konnte er von Angehörigen über mehrere Tage telefonisch nicht erreicht werden.

In der Wohnung wurden drogentypische Utensilien aufgefunden, zudem war der Verstorbene seit langem einschlägig als Konsument harter Drogen bekannt. Hinweise auf ein Fremdverschulden ergaben sich nicht. Der leichenschauende Arzt bescheinigte jedoch Anhaltspunkte für einen nicht natürlichen Tod.

Ein im Rahmen der Obduktion durchgeführter Drogenschnelltest verlief positiv.

Bei dem Verstorbenen handelt es sich um den 1. Rauschgifttoten im Jahr 2016 im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München.

Vergleichszahlen:
2015: 2 Personen
2014: 0 Personen


35. Pkw kommt aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern; zwei Personen leicht verletzt - Pasing
Am Montagnachmittag, 04.01.2016, fuhr ein 33-jähriger Münchner mit seinem Opel Astra auf der Bodenseestraße stadteinwärts.

Kurz vor der Bahnunterführung am Herrschinger Bahnweg kam der Opel aufgrund vermutlich nicht angepasster Geschwindigkeit in einer leichten Rechtskurve ins Schleudern und prallte mit der Front gegen eine Werbetafel. Anschließend drehte sich der Pkw um 90 Grad und prallte mit der rechten Fahrzeugseite in die Front eines entgegenkommenden Mercedes, der von einem 35-jährigen Münchner gesteuert wurde. Beide Fahrzeuglenker wurden durch den Zusammenprall leicht verletzt.

An den Fahrzeugen entstand Totalschaden, die Werbetafel wurde ebenfalls beschädigt.

Der Gesamtschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen auf ca. 43.000 Euro belaufen.

Da beide Pkw direkt in der Bahnunterführung standen und nicht mehr bewegt werden konnten, musste die Bodenseestraße im Bereich der Unfallstelle für knapp zwei Stunden komplett gesperrt werden. Es kam teilweise zu starken Verkehrsbehinderungen.


36. Ohne Führerschein - Pkw-Fahrer missachtet Rotlicht, eine Person leicht verletzt – Fürstenried
Ein 19-jähriger Kfz-Aufbereiter aus München fuhr am Montagabend, 04.01.2016, gegen 17.30 Uhr, mit einem Mercedes S500 auf der Autobahn A95 in Richtung Süden.

An der Ausfahrt Fürstenried fuhr er von der Autobahn ab. Die Ausfahrt der Autobahn kreuzt die Neurieder Straße, die er geradeaus überqueren wollte. Zur gleichen Zeit befuhr eine 46-jährige Frau aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck mit einem Peugeout 308 die Neurieder Straße in Richtung Westen.

Der Mercedes-Fahrer missachtete das für ihn geltende Rotlicht und fuhr ungebremst in den Kreuzungsbereich ein, wo er den Peugeot der Dame an der rechten Fahrzeugseite erfasste und von der Fahrbahn schleuderte. Der Peugeot wurde in die dortige Grünfläche geschleudert und kam, nachdem er ein Verkehrszeichen aus der Verankerung gerissen hatte, zum Stehen.

Der Mercedes, den der 19-Jährige gelenkt hatte, kam trotz des heftigen Zusammenpralls erst nach etwa 20 Metern zum Stehen.

Die Peugeot-Fahrerin zog sich leichte Verletzungen zu, der Mercedes-Fahrer blieb nach eigenen Angaben unverletzt.

Beide Fahrzeuge wurden nach dem Unfall erheblich beschädigt, das Verkehrszeichen wurde komplett zerstört. Der Gesamtschaden dürfte sich hier auf ca. 25.000 Euro belaufen.

Bei der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der 19-Jährige noch nie im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis gewesen ist. Bezüglich der Geschwindigkeit des von ihm gelenkten Fahrzeugs müssen noch weitere Ermittlungen durchgeführt werden.


37. 32-jährige Münchnerin läuft betrunken gegen einfahrende U-Bahn - Obersendling
Eine 32-jährige Münchnerin stieg am Montagabend, 04.01.2016, gegen 23.15 Uhr, am U-Bahnhof Obersendling zusammen mit einem Bekannten, schlaftrunken und betrunken aus der stadtauswärts fahrenden U-Bahn aus. Anschließend lief sie schräg über den Bahnsteig und prallte dort gegen das Ende einer in Richtung Moosach einfahrenden U-Bahn.

Die 32-Jährige wurde zurückgeworfen und geriet mit ihrem rechten Bein in den Spalt zwischen zwei Wagons. Die Frau wurde zwischen U-Bahn und Bahnsteigkante eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Sie erlitt lediglich leichte Verletzungen und kam mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus, wo sie über Nacht zur Beobachtung bleiben musste.

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