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Polizei Bayern » PP Mittelfranken » Schützen und Vorbeugen » Verkehrssicherheitsarbeit » Jugendverkehrsschule 23.09.2011, PP München Jugendverkehrsschulen![]() Die Jugendverkehrsschulen (JVS) im Bereich des Polizeipräsidiums München haben in der schulischen Verkehrserziehung eine lange Tradition. Zur Durchführung praktischer Verkehrserziehung wurde am 08.03.1960 die erste mobile Jugendverkehrsschule geschaffen und laufend an Volksschulen eingesetzt. ![]() Ende 1964 kam eine weitere mobile Jugendverkehrsschule hinzu. Zurzeit betreibt die Verkehrspolizeiinspektion Verkehrserziehung in der Landeshauptstadt München 9 mobile Jugendverkehrsschulen. Im Landkreis München sind 3 mobile Jugendverkehrsschulen im Einsatz. 24 Verkehrserzieher der Polizei betreuen ca. 220 Grund- und Förderschulen im Stadt- und Landkreisbereich. Seit 1960 wurden ca. 625.216 Kinder in der Landeshauptstadt München und dem Landkreis München beschult. Im abgelaufenen Schuljahr 2010/2011 nahmen ca. 12.952 Schüler aus Grund-, Privat-, Förderschulen und fremdsprachlichen Klassen an der Radfahrausbildung teil. Es bestanden ca. 96 % der Schüler die theoretische und praktische Prüfung und erhielten den begehrten Fahrradführerschein. Eine Jugendverkehrsschule wird von 2 speziell ausgebildeten Verkehrserziehern der Polizei betrieben und umfasst neben einem Lastkraftwagen 20 Jugendfahrräder, einen Tretroller, eine Ampelanlage, eine Plane zur Darstellung des "Toten Winkels" und diverse Verkehrszeichen. Aufgrund einer gemeinsamen Vereinbarung der Bayerischen Staatsministerien für Unterricht und Kultus und des Innern wird die praktische Radfahrausbildung von Verkehrserziehern der Polizei durchgeführt und ist im Lehrplan mit aufgeführt. Sie beinhaltet 5 Übungseinheiten a 90 Minuten:1. Übungseinheit:
2. Übungseinheit :
3. Übungseinheit :
4. Übungseinheit :
5. Übungseinheit im Realverkehr (Verbindlich eingeführt mit dem Schuljahr 2003/2004)
![]() Das allgemeine Ziel der Jugendverkehrsschulen hat sich seit ihrer Gründung bis zum heutigen Tag nicht verändert. Die Schülerinnen und Schüler sollen zu eigenverantwortlichen Verkehrsteilnehmern im öffentlichen Straßenverkehr erzogen werden. Die Kinder sollen dabei neben den Verkehrsregeln auch lernen , wie sie Verkehrsgefahren voraussehen können. Dieses ermöglicht ihnen dann gefährliche Situationen einzuschätzen und sie erfolgreich zu bewältigen. Wie die Verkehrsunfallzahlen zeigen, sind die in den Jugendverkehrsschulen ausgebildeten "geprüften Radfahrer" deutlich weniger an Radfahrunfällen beteiligt, als die nicht ausgebildeten Kinder der gleichen Altersgruppe.
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