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09.02.2010, PP Unterfranken
DNA-Spuren helfen Ermittlern
STETTFELD, LKR. HASSBERGE. In der jüngeren Vergangenheit hat sich wieder gezeigt, dass die DNA-Analyse für die kriminalistische Arbeit ein praktikables Hilfsmittel darstellt.
Anders als in Fernsehkrimis ist dabei jedoch in der Realität ein erhöhtes Maß an Geduld erforderlich. In einem Ermittlungsverfahren wegen Einbruchdiebstahls, das bei der Kriminalpolizei in Schweinfurt geführt wird, konnten in der vergangenen Woche auf diese Weise erhebliche Fortschritte erzielt werden.
Den Einbruch in den Wertstoffhof der Gemeinde Stettfeld hatte ein bis dato unbekannter Einbrecher bereits Ende Oktober 2007 verübt. Damals waren Dieselkraftstoff, mehrere hochwertige Werkzeuge und Maschinen sowie ein Aufsitzrasenmäher im Gesamtwert von über 35.000 Euro entwendet worden. Im direkten zeitlichen Zusammenhang kam es auch zu Einbrüchen in einige Feldscheunen in der Umgebung. Auch hier wurde Diesel abgezapft, teure Motoren verschwanden spurlos.
Ein Treffer in der DNA-Datenbank half nun dem Sachbearbeiter der Schweinfurter Kripo, für den Einbruch in den Wertstoffhof einen Tatverdächtigen zu ermitteln. Der jetzt Beschuldigte war zwischenzeitlich auf Grund eines anderen laufenden Verfahrens in Haft genommen worden. Die ihm entnommene Speichelprobe führte zu einem Treffer - sie stimmte mit einer Spur überein, die am Tatort in Stettfeld von den Ermittlern gesichert worden war. Der 51-Jährige sieht derzeit in einer Justizvollzugsanstalt seinem Verfahren entgegen.
In diesem Sachverhalt hat sich erneut gezeigt, dass es nicht alleine Festnahmen auf frischer Tat sind, die eine erfolgreiche Polizeiarbeit ausmachen. Auch Geduld und ein langer Atem zahlen sich in strafrechtlichen Ermittlungsverfahren immer wieder aus.
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