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25.02.2011, Landeskriminalamt


Versand von Arzneimitteln


Arzneimittel aus Internet kaufen. Warum nicht. Aber bitte beachten Sie, auch in diesem Bereicht gibt es Kriminelle.


Bitte beachten Sie: Die Bestellung und der Versand von Medikamenten im Internet bei sogenannten „Internetapotheken“ ist im Normalfall nicht zu beanstanden.


Jedoch treiben sich auch in diesem Feld „schwarze Schafe“ umher.

Erst im Oktober 2007 gelang dem Bayerischen Landeskriminalamt ein Schlag gegen illegale Händler. Auf verschiedenen Internetseiten konnten Verbraucher sich rezeptpflichtige Medikamente ohne die notwendigen Rezepte zu stark überhöhten Preisen „besorgen“. Die Medikamente wurden über eine Apotheke in Polen weltweit versandt. Da die Medikamente aus dem Ausland verschickt wurden und keinerlei ärztliche Kontrolle stattfand ist dies nicht nur illegal sondern auch gefährlich!

Eine weitere Art von Medikamentenhandel kennt fast jeder, der E-Mails empfangen kann. Verschreibungspflichtige Potenzmittel, Nahrungsergänzungsstoffe und vieles mehr. Dies können Sie angeblich zu günstigen Preisen nach Hause geschickt bekommen.
Doch beachten Sie! Wissen Sie wirklich, was Sie bekommen? Haben die Arzneien tatsächlich die versprochenen Inhaltstoffe?

Auch das belegt ein Beispiel aus Bayern. Bei der Sicherstellung von mehreren zehntausend Viagra-Tabletten in Augsburg erbrachte das chemische Gutachten ein überraschendes Ergebnis. Es waren weniger als 10 % des angegebenen Wirkstoffes in den in China hergestellten Tabletten, vielmehr bestanden sie aus mehr als 90 % Zement!


Weitere Informationen


Tipp

  • Kaufen Sie Arzneimittel und Medikamente ausschließlich in den zugelassenen Abgabestellen, wie z.B. Apotheken.



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