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02.02.2018, Landeskriminalamt


25 Kilogramm Amphetamin und 5 Kilogramm Ecstasy-Pillen sichergestellt

- Die größte in Bayern sichergestellte Menge Amphetamin in den letzten acht Jahren -


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Sichergestelltes Amphetamin und Ecstasy
Sichergestelltes Amphetamin und Ecstasy

MÜNCHEN, FEUCHT – 25 Kilogramm Amphetamin und 5 Kilogramm Ecstasy-Pillen haben Zivilbeamte bei einer Pkw-Kontrolle aufgespürt. Das ist die größte Menge an Amphetamin, die in den letzten acht Jahren in Bayern gefunden wurde.

Zivilbeamte der Fahndungskontrollgruppe der Verkehrspolizeiinspektion Feucht überprüften im Rahmen ihrer täglichen Arbeit bei der Anschlussstelle Mögeldorf der Autobahn A3 am Sonntag, 10.12.2017, gegen 01.00 Uhr, einen in Richtung Österreich fahrenden niederländischen Pkw.

Der kontrollierte Autofahrer, ein 34-jähriger niederländisch/bosnisch-herzegowinischer Mann mit einer Doppelstaatsangehörigkeit, kam aus dem niederländischen Großraum Groningen und war auf dem Weg nach Sarajevo. Bei der Kontrolle stellte sich schnell heraus, dass er keinen Führerschein besitzt. Zudem fiel den Polizeibeamten ein zugriffsbereites Butterfly-Messer in der Ablage der Fahrertür auf. Bei dem Messer handelt es sich um einen in Deutschland verbotenen Gegenstand.

Aufgrund festgestellter Hinweise im Fahrzeuginneren auf Betäubungsmittel wurde das Fahrzeug für eine intensivere Kontrolle zur Fahndungskontrollgruppe der Verkehrspolizeiinspektion nach Feucht überführt. Zu recht – wie sich schnell zeigte. Im Fahrzeuginneren fanden sich insgesamt 25 gefüllte Pakete mit Amphetamin. Zudem waren zwei Packungen mit ca. 15.000 Ecstasy-Pillen versteckt.

Die weiteren kriminalpolizeilichen Ermittlungen übernahm die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER Nordbayern) des Bayerischen Landeskriminalamtes und des Zollfahndungsamtes München zusammen mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth.


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Sichergestelltes Butterfly-Messer
Sichergestelltes Butterfly-Messer

Im Bayerischen Landeskriminalamt werden die sichergestellten Drogen auf Spuren und ihren Wirkstoffgehalt untersucht. Die ersten Ermittlungen werden bereits in Richtung des Großraumes Groningen und Sarajevo geführt.

Angezeigt wurde der 34-jährige niederländisch/bosnisch-herzegowinische Staatsangehörige wegen unerlaubter Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge unter Mitführen einer Waffe. Der Gesetzgeber sieht bei dieser Straftat eine Freiheitsstrafe von mindestens fünf Jahren vor.

Der zuständige Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Nürnberg hat einen Haftbefehl gegen den 34-Jährigen erlassen.

München, 02.02.2018


 

 

 

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