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21.03.2016, Landeskriminalamt


Kokainversteck im Handschuhfach

MÜNCHEN, ROSENHEIM: Schleierfahnder stellten 3,2 kg Rauschgift sicher.


Am Samstag, 19.03.16, kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Fahndung (PIF Rosenheim) auf der BAB A 8, Parkplatz Eulenauer Filz einen 23-jährigen albanischen Staatsangehörigen, welcher mit seinem Pkw Richtung Süden unterwegs war.

Der Pizzabäcker gab an, dass er sich auf dem Weg nach Albanien befinde und aus Düsseldorf komme, wo er seine Frau besucht hätte. Nach Aushändigung seines Reisepasses, sowie Führer – und Fahrzeugschein, durchsuchten die Schleierfahnder den Citroen C5. Dabei bemerkten die Beamten Auffälligkeiten am Handschuhfach. Der Pkw wurde zur Dienststelle gebracht, wo in einem Versteck drei Pakete Kokain mit einem Gesamtgewicht von ca. 3,2 kg gefunden wurden. Der 23-Jährige wurde darauf-hin vorläufig festgenommen.

Die Ermittlungen wurden von der Staatsanwaltschaft Traunstein zusammen mit der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER-Südbayern) des Bayerischen Landeskriminalamtes und des Zollfahndungsamtes München übernommen.

Das Kokain wird vom Kriminaltechnisches Institut (KTI) des Bayerischen Landeskriminalamtes auf seinen Wirkstoffgehalt untersucht.

Polizeiliche Abklärungen ergaben, dass gegen den Albaner bereits ein Haftbefehl wegen Urkundenfälschung vorlag.

Die Staatsanwalt Traunstein beantragte gegen den Tatverdächtigen Haftbefehl, welchen der zuständige Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Rosenheim erließ.


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