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28.06.2017, Landeskriminalamt


Würmer

Als spezielle Formen eines Computer-Programms verbreiten sie sich selbstständig per E-Mail oder über das Internet. Diese Programme nisten sich auf einem Computer ein und suchen von dort aus Möglichkeiten, auch andere Rechner zu belagern. Bereits mit dem Einschalten des Computers startet der nichts ahnende Anwender das „Wurm-Programm“.


Das Ziel eines „Wurmes“ besteht in der endlosen Vermehrung. Neben einer Belegung von Speicherressourcen und der damit verbundenen Leistungsschwächung spähen „Würmer“ ebenfalls Daten aus. So gelangen Unberechtigte in den Besitz von persönlichen Daten oder ermöglichen sich einen unbemerkten Zugriff auf Ihren Rechner. Besonders schädliche Würmer kombinieren Eigenschaften von Datei-Viren, Spionageprogrammen, Fernwartungs- / Remoterprogrammen für EDV-Systeme oder führen ein „Trojanisches Pferd“.

Outlook und Outlook-Express
Durch Sicherheitslücken in einigen E-Mail-Programmen können sich die Würmer besonders schnell und ohne Zutun des PC-Nutzers verbreiten. Bei Outlook und Outlook Express von Microsoft versenden sich verseuchte E-Mails oftmals ohne das Wissen des Benutzers. „Würmer“ sind auf die selbstständige Verbreitung in Netzwerken ausgerichtet. Sie sind in der Lage, innerhalb kürzester Zeit Hunderte PC zu infizieren auszuschalten.


Weiter Informationen


Anhaltspunkte für den Befall von Würmern

  • Werden Sie misstrauisch, wenn Ihr Betriebssystem auf bestimmte Laufwerke oder Datenträger nicht zugreifen kann.
  • Werden Sie misstrauisch, wenn Ihr Rechner nicht mehr oder auffällig langsam hochfährt, sich Dateien nicht mehr ändern oder abspeichern lassen.
  • Werden Sie misstrauisch, wenn der Zugriff auf Dateien länger als normal dauert.

Wie kann ich mich davor schützen?

  • Seien Sie bei Dateianhängen eingehender E-Mails misstrauisch. Die Datei kann auch dann mit einem Virus verseucht sein, wenn die Mail einen für den Empfänger bekannten und vertrauenswürdigen Absender trägt. Das System des Absenders kann ohne sein Wissen mit einem Virus infiziert sein bzw. die Datei wurde durch einen Wurm selbstständig weitverschickt.
  • Stellen Sie Ihr Mailprogramme so ein, dass E-Mails Dateianhänge nicht automatisch geöffnet werden. Aufgrund der hohen Verbreitung von Mailwürmern kann der PC sich schnell zu einer wahren "Virenschleuder" entwickeln und man trägt ebenfalls zur Verbreitung von Würmern bei.
  • Bevor Dateianhänge eingehender E-Mails geöffnet werden, diese zunächst in einem Verzeichnis speichern und mittels eines Virenscanners überprüfen.



 

 

 

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