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10.08.2011, PP Oberbayern Nord


Soko Kaltenbrunn reagiert auf Zeugenhinweis-Walddurchsuchung fortgesetzt

Beamte der Bereitschaftspolizei bei der Einweisung in die Durchsuchungsaktion
Beamte der Bereitschaftspolizei bei der Einweisung in die Durchsuchungsaktion

EGMATINGER FORST, LKR.EBERSBERG.
Um die Bevölkerung noch stärker in die Ermittlungen der Soko Kaltenbrunn, einzubinden, verstärkte vergangene Woche die Kripo die Öffentlichkeitsarbeit. Rund 20 . 000 Flyer wurden per Postwurfsendung an die Haushalte verteilt. Ein großer Teil davon durch Polizeibeamte eines Ausbildungsseminares. Mit dem Ergebnis der Aktion zeigte sich der Sokoleiter, sehr zufrieden. Es gingen rund 50 neue Hinweise zu den bereits erhaltenen 70 ein.


Rund 100 Beamte beginnen mit der Durchsuchung
Rund 100 Beamte beginnen mit der Durchsuchung

Darunter waren zwei Hinweise aus der Bevölkerung, für die Kripo sehr wertvoll. Zum einen wurde auf einen Mann hingewiesen, der kurz nach der Tat aus Aying verschwunden sein soll . Inzwischen hat die Kripo die Person ausfindig gemacht und kann ihn als Tatverdächtigen ausschließen. Weiter Zeugenhinweise auf seine Person können damit in der Spurenabarbeitung als erledigt vermerkt werden.

Ein weiterer Zeugenhinweis erbrachte einen neuen Ermittlungsansatz. In einem bislang nicht überprüften Waldstück, weiter südöstlich vom Auffindeort der Leiche, wurde ein Mann gesehen, der sich anscheinend auffällig verhielt.


Akribische Arbeitsweise bei den Durchsuchungsbeamten
Akribische Arbeitsweise bei den Durchsuchungsbeamten

Aufgrund dieses Hinweises durchsucht derzeit das 28. Ausbildungsseminar der Bereitschaftspolizei aus Sulzbach-Rosenberg mit rund 100 Beamten das noch nicht durchsuchte Waldstück, rund um den Ort der Beobachtung. Begleitet werden die Beamten von Sokomitgliedern und einem Spurensicherungsteam.
Nachdem bislang vom Opfer weiterhin alle Kleidungsstücke und sonstige persönliche Gegenstände fehlen, wird der Hinweis auf den Mann als sehr wertvoll eingeschätzt. Eine detaillierte Befragung des Zeugen ist noch nicht abgeschlossen.

Die Polizei bittet weiter die Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufklärung des Verbrechens an der 73-jährigen Luise Z. aus München, die am 21.06.09, 17.00 Uhr im Egmatinger Forst (Kaltenbrunner Schlag) tot aufgefunden wurde. Für Hinweise zur Aufklärung der Tat ist eine Belohnung von 5 . 000 Euro ausgesetzt.



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