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04.09.2017, Bereitschaftspolizei


Bayerische Polizeisportler im Medaillenregen bei den 36. Deutschen Polizeimeisterschaften

KÖNIGSBRUNN. Über einen Medaillenregen unter strahlend blauem Himmel durften sich die Leichtathleten der bayerischen Polizei Ende August bei der hervorragend organisierten 36. Deutschen Polizeimeisterschaft (DPM) im Hans-Wenninger-Stadion in Königsbrunn freuen. Mit neun Gold-, sieben Silber- und fünf Bronzemedaillen ließen sie die Konkurrenz aus dem gesamten Bundesgebiet weit hinter sich.


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Die teilnehmenden Sportlerinnen und Sportler aus den Ländern
Länderdelegationen. FOTO: POLIZEI

272 Leichtathleten der Polizeien aus allen 16 Bundesländern sowie von der Bundespolizei maßen sich in über 30 Einzelwettbewerben, in zwei Mehrkampf- und in Staffelwettbewerben. Königsbrunns Bürgermeister Franz Feigl, der für diese Veranstaltung eigens seinen Urlaub unterbrach, empfing Mannschaftsführer und Spitzensportler im Rathaus und bat sie um ihren Eintrag ins Goldene Buch der Stadt.

Das sportliche Niveau der DPM war sehr hoch. Sowohl geförderte Polizeispitzensportler als auch ambitionierte Polizeisportler zeigten Höchstleistungen und markierten, dass sie zu den besten Leichtathleten der Polizei im gesamten Bundesgebiet zählen – und nicht nur hier. Als Topsportler und Teilnehmer der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2017 in London nahmen zum Beispiel die Vizeweltmeisterin 2017 im Siebenkampf, Carolin Schäfer, und Drittplatzierter im Zehnkampf, Kai Kazmirek, an den Wettkämpfen teil. Für eine Autogrammstunde vor Ort waren auch der amtierende Bob-Weltmeister Christian Rasp und Bob-Juniorenweltmeister 2015, Marc Rademacher, beide von der Spitzensportfördergruppe der Bayerischen Polizei.


Polizeipräsidenten und hohe Politiker bei der Eröffnung


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Gruppenfoto der Ehrengäste
v.l. Johann Peter Holzner, Jürgen Harle, MdL Eva Gottstein, Norbert Schwalber, MdL Harald Güller, MdL Bernd Kränzle, Thomas Fichtner, MdB Dr. Ullrich, Johannes Daxbacher, Franz Feigl, MdL Carolina Trautner, Gerhard Eck, Heinz Liebert, Wolfgang Sommer und MdL Herbert Woerlein. FOTO: POLIZEI

Polizeidirektor Thomas Fichtner, Abteilungsführer der V. Bereitschaftspolizeiabteilung Königsbrunn, die die DPM organisierte, begrüßte bei der Eröffnungszeremonie Wolfgang Sommer, Präsident der Bayerischen Bereitschaftspolizei, und Thomas Mürder, Präsident des Präsidiums Einsatz in Baden Württemberg und Polizeisportbeauftragter des Landes. Ebenso die zahlreichen Vertreter aus der Politik, darunter zwei Bundestags- sowie fünf Landtagsabgeordnete und den für den Polizeisport in Bayern zuständigen Ministerialrat Roland Kerscher vom Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr. Innenstaatssekretär Gerhard Eck betonte in seiner Festansprache die hohe Bedeutung der körperlichen Fitness von Polizeibeamten.

Leitender Polizeidirektor Johann Peter Holzner, Chef des Bayerischen Polizeisportkuratoriums (BPSK) sagte, dass nationale und internationale Polizeimeisterschaften neben großen Einsatzlagen nahezu die einzige Möglichkeit seien, sich hierarchieübergreifend zu treffen und auszutauschen. Außerdem hätten solche Meisterschaften einen hohen Motivationscharakter für das Training. Bei strahlendem Sommerwetter eröffnete er die Wettkämpfe. „Ich danke allen, die diese Meisterschaften ermöglichen.“

Für faire Bedingungen sorgten die Kampfrichter um ihren Obmann Siegfried Kapfer, die professionell die Wettkämpfe betreuten. „Die sportlichen Leistungen waren geprägt von Präzision, Siegeswillen, Durchsetzungskraft, Umgang mit Sieg und Niederlagen und einem packenden, aber stets fairen und kollegialem Konkurrenzkampf“, resümiert Sportlehrer PHK Johannes Daxbacher, der an der Spitze des Organisationsteams stand.


Bayerische Polizisten zeigen erneut Spitzenleistungen


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Amelie Lederer beim Zieleinlauf
Souveräner bayerischer Sieg im 100-Meter-Lauf von Amelie Lederer. FOTO: POLIZEI

Nachdem die bayerischen Polizeiathleten sowohl bei der vorhergehenden Leichtathletik-DPM im Jahr 2015 in Lübeck als auch mit dem Meistertitel im Frauenfußball im vergangenen Jahr ihr hervorragendes Können und Niveau demonstrierten, fand die Erfolgsgeschichte bei der diesjährigen Königsdisziplin in Königsbrunn ihre Fortsetzung. Besonders erfreulich war, dass zu dem Erfolg sowohl Spitzensportler als auch Beamte der Bayerischen Bereitschaftspolizei und aus den Verbänden beitrugen.

Unter der sportlichen Verantwortung des Fachwartes, dem Ersten Polizeihauptkommissar Herbert Peter, lieferte die bayerische Auswahl ein sportliches Meisterstück ab. Der 60-Jährige war früher selbst Sportler auf Weltklasseniveau und krönte mit den erneuten Erfolgen seiner Schützlinge kurz vor der Pension sein positives und motivierendes sowie sein hoch engagiertes polizeisportliches Schaffen. Denn mit insgesamt 21 Medaillen setzten sich die Gastgeber deutlich vom zweitplatzierten Land, Sachsen (sechs Gold-, drei Silber- und drei Bronzemedaillen) ab.


Lokalmatadorin Kerstin Hirscher siegt auf zwei Mittelstrecken


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Kerstin Hirscher von der Bereitschaftspolizei beim Lauf über 1500 Meter
Kerstin Hirscher auf dem Weg zum Sieg über 1500 Meter. FOTO: POLIZEI

Zum überragenden Erfolg der Bayern trugen die Doppel-Meister Patrick Karl von der 1. BPHE Dachau (5000 Meter und 3000 Meter Hindernis) sowie Lokalmatadorin Kerstin Hirscher von der 20. BPHE Königsbrunn (800 und 1500 Meter) bei. Spitzensportlerin Amelie Lederer aus Dachau gewann den 100-Meter-Sprint und zudem noch mit der Staffel die vier mal 100 Meter. Mario Wernsdörfer vom PP Unterfranken überzeugte auf der Langstrecke 10.000 Meter mit etwa einer halben Minute Vorsprung vor dem Zweitplatzierten aus Sachsen.

Dreispringer Daniel Troßmann von der VI. BPA Dachau sprang 14,71 Meter und war deutlich vorne. Nach dem Sieg der vier mal 100 Meter Staffel der Damen (Lisa Gnam/PP München, Theresa Leitz/31. AS Dachau, Michelle Kemmer/PP Unterfranken und Amelie Lederer) konnte auch die Schwedenstaffel mit Lisa Gnam, Michelle Kemmer, Theresa Leitz und Judith Genck/PP München) den Titel „Deutsche Polizeimeister 2017“ erlaufen.


Leistungen und Teamgeist der Bayern beeindruckend


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Gruppenfoto der Helferinnen und Helfer
Helferinnen und Helfer bei der Durchführung der Sportveranstaltung. FOTO: POLIZEI

„Es ist wirklich beeindruckend, wie fit die bayerischen Polizeisportler sind und welcher Teamgeist herrscht“, lobt BPSK-Chef Holzner im Nachgang der Meisterschaft. Auch mache sich die Spitzensportförderung durch einen starken Nachwuchs deutlich bemerkbar. Großes Lob gibt es von seiner Seite auch für die „perfekte Organisation“ durch die V. BPA Königsbrunn mit Polizeidirektor Thomas Fichtner an der Spitze. Sie habe Hand in Hand mit der Stadt als auch mit dem Polizeisportverein und dem BPSK gearbeitet. Weiter hätten viele Helfer im Hintergrund für einen reibungslosen Ablauf gesorgt.

Erfreulich waren auch die Kommentare von Zuschauern, unter anderem folgende: „Ich hätte nicht geglaubt, dass die Polizei so tolle Sportler hat.“ „Elegante wie kraftvolle Polizisten.“ „Enormer Trainingsaufwand – trotz der unregelmäßigen Dienstzeiten.“ „Wir möchten auch zur Polizei und so sportlich sein.“ „Ich bin stolz auf so eine Polizistin.“ „Den Frauen kann ich nicht davonlaufen.“

Zuschauer und die Kollegen aus dem Bundesgebiet konnten sich neben dem Sportplatz bei der „Polizei-Schau“ einen interessanten Einblick verschaffen. Werbung und Imagepflege aber auch kostenlose Informationen gab es durch die Einstellungsberater und das Präventions-Mobil des Polizeipräsidiums Schwaben Nord. Das Polizeipräsidium München organisierte für die beiden Wettkampftage jeweils zwei Polizeipferde, die bei ihren Ausritten für zahlreiche „Selfies“ sorgten. Der Wasserwerfer 10, der Hubschraubersimulator sowie die Polizeifahrzeuge Isar 12 als Klassiker und der BMW I 3 der Moderne ergänzten und bereicherten das Programm.

Das Medieninteresse war sehr groß. Bereitschaftspolizeipräsident Wolfgang Sommer äußerte sich hoch erfreut über das gute Gelingen und das positive Bild, das die Polizeisportler bei dieser Veranstaltung in der Öffentlichkeit abgegeben haben.


Polizeisport-Vorbild Polizeipräsident Thomas Mürder gedankt und verabschiedet


Bei der Abschlussveranstaltung verabschiedete BPSK-Vorsitzender Johann Peter Holzner den Baden-Württembergischen Polizeipräsidenten Thomas Mürder, der kurz vor der Pensionierung steht. Er erinnerte daran, dass Mürder selbst vier Mal erfolgreich bei Leichtathletik-DPM teilgenommen habe. Außerdem würdigte er Mürder als ein Vorbild und einen Vorreiter im Polizeisport, der sich stets für die hohe Fitness und körperliche Leistungsfähigkeit der Polizisten eingesetzt habe.

Mürder war sechs Jahres lang stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Polizeisportkuratoriums (DPSK). Der sprach in seinen Dankesworten von einem tollen Auftritt der DPM, Bayern habe eine hervorragende Visitenkarte abgegeben. Er schloss mit einem „Wink mit dem Zaunpfahl“, wonach er sich die Bayern als Veranstalter der europäischen Polizeimeisterschaften in der Leichtathletik sehr gut vorstellen kann.


 

 

 

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